Abnehmen für Seniorinnen und Senioren - So klappt es!

Artikel Gesundheit

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Abnehmen für Seniorinnen und Senioren ist oftmals gar nicht so einfach. Ab etwa 60 Jahren fällt das Abnehmen oft besonders schwer, da sich der Körper verändert. Doch auch im Alter ist es wichtig, auf das Gewicht zu achten, um gesund zu sein und Folgekrankheiten von Übergewicht zu vermeiden.

Grundsätzlich ist es so, dass der Körper ab einem gewissen Alter, nämlich ab etwa 40, den Energieverbrauch drosselt. Dadurch sinkt der Grundumsatz und der Energiebedarf wird dementsprechend geringer. Wer im Alter abnehmen möchte, sollte laut Ernährungswissenschaftlern den täglichen Kalorienbedarf bei 1.200 Kilokalorien einpendeln. So ist es möglich, innerhalb von einer Woche etwa 500 Gramm zu verlieren. Wichtig ist, dass Sie den Kalorienverbrauch nicht unter den empfohlenen Wert senken, da es sonst zu Mangelerscheinungen kommen kann. Auch die schnelle Gewichtsabnahme ist weder sinnvoll noch gesund.

Abnehmen für Seniorinnen und Senioren – mit sanfter Bewegung

Dem sinkenden Muskelanteil können Sie mit Sport entgegenwirken. Die Bewegung ist immer noch die effektivste und effizienteste Art, die Figur zu straffen. Der Vorteil: Im Rentenalter haben Sie mehr Zeit und können diese für ausgedehnte Spaziergänge oder Wanderungen nutzen. Auch Sportarten, die die Gelenke schonen, wie zum Beispiel Schwimmen, Walken oder Radfahren, sind gute Bewegungsmöglichkeiten. Haben Sie sich allerdings über einen längeren Zeitraum nicht mehr sportlich betätigt, gehen Sie es langsam an. Auch ein Check durch den Arzt kann nicht schaden. Wer es gerne mag, kann auch auf ein leichtes Krafttraining setzen, um etwas Muskelmasse aufzubauen. 

Durch die Bewegung verbrauchen Sie nicht nur Kalorien und straffen die Muskulatur, sondern beugen Herz-Kreislauf-Erkrankungen vor und entlasten den Stoffwechsel.

Prüfen Sie Ihre Essgewohnheiten

Vielleicht haben sich im Laufe der Jahre einige unschöne Essgewohnheiten eingeschlichen, die mit einer Gewichtsreduktion nicht konform sind. Deshalb sollten Sie Ihr Essverhalten einmal kontrollieren. Naschen Sie mittags bei der Tasse Kaffee gerne ein Stück Schokolade oder ist es der Griff in die Chips-Tüte beim Fernsehschauen? Trinken Sie gerne Limonade oder andere zuckerhaltige Getränke? Diese spielen mit etlichen Kalorien in die Kalorienzufuhr ein, weshalb Sie auf ungesüsste Tees oder Wasser umsteigen sollten, um somit schon mal Kalorien einzusparen. 

Verzichten Sie auf Zwischenmahlzeiten

Es gibt immer noch Experten, die zu Zwischenmahlzeiten raten. Doch die Mehrheit ist der Meinung, dass Zwischenmahlzeiten vermieden und eher Pausen zwischen den Mahlzeiten eingelegt werden sollten. Zwischen den einzelnen Hauptmahlzeiten sollten mindestens vier Stunden liegen, da so der Stoffwechsel am meisten verbrennen kann. Um Heisshungerattacken zu vermeiden, sind regelmässige Mahlzeiten wichtig

Achtung

Radikaldiäten sind der falsche Weg! Denn sie ziehen häufig den Jo-Jo-Effekt nach sich, bei dem sich die verlorenen Kilos wieder schnell an Hüften, Bauch und Po ansammeln. Zudem besteht bei vielen Diäten die Gefahr des Nährstoffmangels, da auf bestimmte Lebensmittelgruppen gänzlich verzichtet wird. Besser ist ein langsames und stetiges Abnehmen durch die Ernährungsanpassung.

Abwechslungsreiche Mahlzeiten

Auch wenn Sie auf Zucker, Fett und andere kalorienhaltige Nahrungsmittel verzichten möchten, eine abwechslungsreiche Ernährung sollte gewährleistet sein. Obst und Gemüse ist kalorienarm, weshalb diese täglich auf dem Speiseplan stehen sollten. Zudem sind sie reich an Nährstoffen und Vitaminen. Eiweissreiche Nahrungsmittel wie fettarmes Fleisch und Quark dürfen auf dem Speiseplan ebenfalls nicht fehlen. Pro Kilogramm Körpergewicht sollten Seniorinnen und Senioren etwa 1,5 Gramm Eiweiss zu sich nehmen. Achten Sie also stets auf abwechslungsreiche und frische Malzeiten, um sich gesund und wohl zu fühlen.

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