Welche Tierarten leben in der Schweiz?

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Die Schweiz ist bekannt für ihre vielfältigen Landschaften – aber auch die Tierwelt ist sehr vielfältig. Laut der Schweizer Jagdstatistik leben über 550 verschiedene Tierarten in der Schweiz. Dazu zählen Vögel, Säugetiere, Amphibien und Reptilien. In den Alpen leben Murmeltiere und auch ausgestorbene Vögel und Waldtiere fassen wieder Fuss in den Schweizer Landschaften. Dazu zählen beispielsweise die Bartgeier, die in der Schweiz ausgestorben waren. Dank eines Projektes mit gezüchteten Tieren kann der Aasvogel wieder fliegen. 

Die Fledermaus

Fast 30 verschiedene Fledermaus-Arten leben in der Schweiz. Während die Tiere den Tag auf Dachböden oder in Höhlen verschlafen, sind sie in den Nächten sehr aktiv. Mit etwas Glück können Sie die Wildtiere nachts beobachten. 

Tiere auf Pfoten und Hufen

Zu den Tierarten auf Pfoten und Hufen zählen beispielsweise der Fuchs, das häufig auftretende Rotwild sowie grosse Biber und Dachse. Auch der aus Ostasien stammende Sikahirsch lebt in der Schweiz. Im Unterwallis leben die Mufflons, Schafe mit riesigen Hörnern, die bedächtig ihre Runden drehen. Im Hochgebirge sind die Steinböcke und Gämsen auf ihren Touren zu sehen. Auch diese Tiere haben sich dank eines Wiederansiedlungsprojekts auf knapp 15.000 Tiere vermehrt.

Auch Wolf und Braunbär fühlen sich in den Landschaften der Schweiz sehr wohl. Sie kommen manchmal von Italien in die Schweiz, während der eurasische Luchs seit 1962 ganz bewusst in der Schweiz angesiedelt wurde. Ganz typisch für das Aussehen des Luchses sind die Backenbärte und die Pinselohren.

Auch Wildkatzen, Murmeltiere und Waschbären lassen sich manchmal blicken. Scheuer sind da die Schneehasen und Fischotter; sie brauchen ihre Ungestörtheit in den Wildruhezonen. 

Reptilien

Eidechsen wie die Berg-, Zaun-, Mauer- oder Smaragdeidechse haben Graubünden als ihren Lebensort auserkoren. Auch Blindschleichen sind manchmal in den Schweizer Landschaften zu sehen. Graubünden scheint bei der Tierwelt ein beliebter Lebensraum zu sein, denn auch Schlingnattern, Ringelnattern oder Zornnattern sind hier zu entdecken. 

Vögel

Für die Schweizer Bergwelt sind Alpendohlen, Steinadler und Mauerläufer ganz typisch. Zu erwähnen ist auch der Purpurreiher, der ursprünglich aus Afrika kommt. Die Vögel bevorzugen Sumpfgebiete und dichte Schilfbestände, meiden jedoch offene Wasserflächen. Sie ernähren sich vorwiegend von Fischen, aber auch Reptilien, Insekten und kleinere Säuger stehen auf ihrem Speiseplan. Habichte, Rotkehlchen, Sperber und Mäusebussarde gehören ebenfalls zu den Tierarten, die in der Schweiz leben. Schwäne, Alpendohlen, Saatkrähen, Eulen und Tannenhäher gehören zu den geschützten Vogelarten der Schweiz. 

Spinnen und Insekten

In der Schweiz sind 132 Ameisenarten heimisch. Darunter sind beispielsweise die Schuppen- und Knotenameisen, die unsere Tierwelt bereichern. Zu den Spinnen, die in der Schweiz ihren Lebensraum haben, gehören unter anderem die grüne Huschspinne, die zu den Riesenkrabbenspinnen zählt. Sie bevorzugt wärmere Gebiete, so dass sie nicht in der alpinen Stufe anzutreffen ist. 

Fische in der Schweiz

Vor allem die vielen Gewässer im Kanton Bern bieten Fischen einen weiträumigen Lebensraum. Es sind etwa 60 einheimische Fischarten und Unterarten, die in den Gewässern leben.

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