Gemeinschaftsgärten: Eine Oase der Gesundheit und des sozialen Miteinanders

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Gemeinschaftsgärten sind nicht nur grüne Oasen in städtischen Gebieten, sondern auch wertvolle Treffpunkte für Menschen jeden Alters. Insbesondere für Seniorinnen und Senioren bieten sie eine Fülle von Vorteilen, die von sozialer Interaktion über körperliche Betätigung bis hin zur Freude am Gärtnern reichen. In diesem Artikel erkunden wir die vielen Vorzüge von Gemeinschaftsgärten für ältere Menschen und geben Tipps, wie sie solche Projekte finden und daran teilnehmen können.

Warum Gemeinschaftsgärten?

Gemeinschaftsgärten bieten eine Vielzahl von Vorteilen. Sie schaffen Möglichkeiten für soziale Interaktion und fördern ein Gefühl der Zugehörigkeit und des Zusammenhalts in der Gemeinschaft. Durch die aktive Teilnahme am Gärtnern erhalten Sie regelmässige körperliche Betätigung, was sich positiv auf Ihre Gesundheit und Fitness auswirkt. Darüber hinaus ermöglichen Gemeinschaftsgärten den Anbau von frischem Obst und Gemüse, was eine gesunde Ernährung fördert und den Zugang zu hochwertigen Lebensmitteln erleichtert.

Tipps zum Finden und Teilnehmen an Gemeinschaftsgartenprojekten

  • Informieren Sie sich über bestehende Gemeinschaftsgärten in Ihrer Nähe. Oft gibt es in Städten und Gemeinden öffentliche Gärten oder entsprechende Initiativen.

  • Viele Gemeinschaftsgärten haben Facebook-Gruppen oder Online-Plattformen, über die Sie sich vernetzen und mit anderen Gärtnern in Kontakt treten können. Melden Sie sich an und erkundigen Sie sich nach Möglichkeiten zur Teilnahme.

  • Viele Gemeinschaftsgärten präsentieren sich auf lokalen Veranstaltungen und Märkten. Nutzen Sie diese Gelegenheiten, um mehr über die Projekte in Ihrer Region zu erfahren und sich mit anderen Gärtnern auszutauschen.

  • Fragen Sie bei örtlichen Gemeindezentren, Altersheimen oder Umweltorganisationen nach, ob sie Gemeinschaftsgartenprojekte unterstützen oder organisieren. Diese Organisationen können oft wertvolle Ressourcen und Informationen bereitstellen.

  • Wenn es in Ihrer Nähe keinen Gemeinschaftsgarten gibt, können Sie mit anderen interessierten Senioren ein eigenes Projekt starten. Sammeln Sie Gleichgesinnte und suchen Sie nach einem geeigneten Standort, um gemeinsam einen Garten anzulegen.

Beispiele für Gemeinschaftsgärten in der Schweiz

Die Stadt Zürich bietet zahlreiche Gemeinschaftsgärten. Auf der Internetseite der Stadt Zürich finden Sie Links zu diversen Gartenprojekten, die offen sind für neue Gärtnerinnen und Gärtner.

Das Gemeinschaftsgarten Landhof in Basel verbindet Menschen jeden Alters, um gemeinsam Obst, Gemüse und Blumen anzubauen. Auch Seniorinnen und Senioren sind herzlich eingeladen, an den regelmässigen Treffen und Aktivitäten teilzunehmen.

Der Gemeinschaftsgarten Eichhof in Luzern bietet Seniorinnen und Senioren die Möglichkeit, aktiv an der Pflege und Bewirtschaftung eines Gemeinschaftsgartens teilzunehmen und sich in einer unterstützenden und freundlichen Umgebung zu engagieren.

In der Region Ostschweiz finden sich einige Gemeinschaftsgärten, in denen Jung und Alt gemeinsam am Gartenprojekten arbeiten können. Hier finden Sie eine Übersicht.

Auch in Bern existieren einige Gemeinschaftsgärten und Gartenprojekte. Die Stadt Bern fasst diese unter diesem Link zusammen.

Gemeinschaftsgärten bieten eine Fülle von Möglichkeiten zur sozialen Interaktion, körperlichen Betätigung und zum Anbau frischer Lebensmittel. Durch die Teilnahme an solchen Projekten können Sie nicht nur ihre Gesundheit und Fitness verbessern, sondern auch neue Freundschaften knüpfen und ein aktives und erfülltes Leben führen. Und ist es nicht toll, selbst angepflanztes Gemüse und Obst essen zu können?

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