Gibt es irgendwann nur noch Self-Service Kassen bei Migros, Coop und Co.?

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subito heisst es bei Migros, Passabene bei Coop – die Rede ist von den Self-Service-Kassen bei den grossen Einkaufsketten. Mit Scannern oder Smartphone können die Einkäufe direkt beim Einräumen in den Einkaufswagen bequem eingescannt werden. Dadurch sparen sich Verbraucher das Anstehen an der Kasse und das Auflegen der Ware auf das Kassenband und sind laut Betreibern schneller mit dem Einkauf fertig.

Self-Service bei den Detailhändlern

Das System der Self-Check-out-Kassen ist bei den verschiedenen Anbietern praktisch gleich: Kunden können entweder am Schluss des Einkaufs ihre Einkäufe scannen oder bereits während des Einkaufs den Handscanner oder das Smartphone nutzen. Der Einkauf wird an den Selbstbedienungsterminals abgeschlossen und bezahlt. Um mittels Handscanner die Einkäufe scannen zu können, wird eine Kundenkarte des jeweiligen Detailhändlers vorausgesetzt. 

Auch Spar führt die Self-Checkout-Kassen für die Kunden ein, um den Kunden unkompliziert, effizient und rasch das Einkaufen zu ermöglichen.

Laut Migros scannen zu Stosszeiten bereits fast die Hälfte der Kunden ihre Waren selbst. Bereits 2013 führt Coop die Self-Checkout-Stationen ein und seitdem seien die Geräte bei den Kunden sehr beliebt. Doch finden die Scanner auch bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die gewünschte Akzeptanz? Müssen die Mitarbeiter nicht um ihren Job bangen, weil die Scannerkassen sie ersetzen? Laut Migros und Coop sei dies nicht der Fall. 

Bediente Kassen sollen auch weiterhin bleiben

Migros, Coop und Co möchten und können ihren Aussagen zufolge nicht ganz auf Kassenpersonal verzichten. Vielen Kunden sei es ein Bedürfnis, an einer Kasse mit Kassiererin oder Kassierer einzukaufen. Allerdings werde in Zukunft wohl weniger Personal an den Kassen benötigt, wobei diese an anderen Stellen eingesetzt werden können. Denn Mitarbeitende sollen die Märkte weiterhin benötigen. Nach Angaben einer Coop-Sprecherin werden Märkte, in denen Self-Checkout-Kassen vorhanden sind, nicht weniger Personal benötigen. Vielmehr sei es so, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter oftmals beratende Funktionen gegenüber den Kunden einnehmen oder eben in anderen Abteilungen eingesetzt werden. Eine Umfrage des Beratungsunternehmens Deloitte würden 69 Prozent der Schweizer Konsumenten die Self-Check-Out-Kassen oder Self-Scanning nutzen – mit steigender Tendenz. 

Fazit

Laut den Detailhändlern sollen die bedienten Kassen weiterhin bestehen und der Kontakt zwischen Kunden und Kassiererin bleiben. Die Kunden können selbst wählen, ob er den Self-Service nutzt oder die klassische Variante an der Kasse wählt.

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