Was wurde aus – Simon Ammann?

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Der heutige Beitrag unserer Serie "Was wurde aus" handelt vom Schweizer Skispringer Simon Ammann.

Simon Ammann wurde am 25. Juni 1981 in Unterwasser im Kanton St. Gallen geboren und hat dort auch die Schule besucht. An der Eidgenössischen Technischen Hochschule in Zürich studierte der Schweizer. 

Ammann trat am 29. Dezember 1997 bei der Vierschanzentournee in Oberstdorf erstmals in Erscheinung. Der damals 16-Jährige belegte überraschend den 15. Platz und qualifizierte sich damit für die Olympiamannschaft der Schweiz. Allerdings waren die Olympischen Winterspiele in Nagano 1998 nicht ganz so erfolgreich für ihn. Im Einzelspringen belegte er den 35. und den 39. Platz. Auch in den folgenden Jahren blieben die sportlichen Erfolge des jungen Schweizers aus. 

Simon Ammann – 2001 gelingt ihm der Sprung

Im Dezember 2001 belegt der Skispringer beim Weltcup in Engelberg den zweiten Platz. In Predazzo erkämpft sich Ammann gleich zwei Podiumsplätze, die in erstmals in die Nähe der Weltspitze bringen. Beim Auftaktspringen in Oberstdorf wird Ammann Dritter und erreicht den sechsten Platz in der Gesamtwertung. Bei den Olympischen Spielen 2002 in Salt Lake City gelingt dem Schweizer der Durchbruch. Sowohl auf der Normalschanze als auch auf der Grossschanze gewinnt er die Goldmedaille. Mit dem ersten Platz auf der Normalschanze lässt er Sven Hannawald und Adam Malysz hinter sich. Auch bei dem Weltcupspringen auf dem Holmenkollbakken im gleichen Jahr gewinnt Simon Ammann. Danach verliert er jedoch zusehends seine gute Form. 

2006 stürzte der Schweizer bei den Olympischen Winterspielen, was ihm die Titelverteidigung unmöglich machte. Nach diesem Sturz steigerte der Skispringer jedoch seine Leistung konstant und gewann in Kranj in Slowenien die erste Sommer-Konkurrenz.

Weitere Erfolge konnte Ammann in den folgenden Jahren verbuchen, wie beispielsweise den Sieg bei der Skiflug-Weltmeisterschaft in Planica 2010. 

Was macht Simon Ammann heute?

Der Doppel-Doppel-Olympiasieger lebt mit seiner Frau und seinen drei Kindern in der Schweiz und er verfolgt weiterhin grosse Ziele. 

Heute, im Jahr 2021, steht fest: Ammann macht weiter. Nachdem nach seinem schweren Sturz die Zukunft ungewiss war, ist jetzt klar: Er hat Olympia 2022 als Ziel.

Foto: Von Duncan Rawlinson - originally posted to Flickr as Simon Ammann, CC BY 2.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=9564895

In unserem nächsten Beitrag erfahren Sie mehr über Stefan Gubser.

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